Sayı | Ausgabe: 213 (16.07.2019)
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28.03.2019

 

Die Wiener Wirtschaft ist gut unterwegs. Wir haben Jahre der Hochkonjunktur hinter uns, die den Betrieben eine gute Auftragslage und dem Standort einen neuen Beschäftigungsrekord gebracht haben. Auch heuer und im kommenden Jahr wird die Wirtschaft weiter wachsen, sagen uns die Wirtschaftsforscher. Allerdings werden Unsicherheiten im Welthandel und in einigen Teilen der Europäischen Union auch unserer Wirtschaft Tempo nehmen. Daher ist die heimische Politik auf nationaler und regionaler Ebene aufgefordert, in drei zentralen Bereichen Schwerpunkte zu setzen, damit der wirtschaftliche Erfolg unserer Betriebe nicht abreißt.Die Wiener Wirtschaft ist gut unterwegs. Wir haben Jahre der Hochkonjunktur hinter uns, die den Betrieben eine gute Auftragslage und dem Standort einen neuen Beschäftigungsrekord gebracht haben. Auch heuer und im kommenden Jahr wird die Wirtschaft weiter wachsen, sagen uns die Wirtschaftsforscher. Allerdings werden Unsicherheiten im Welthandel und in einigen Teilen der Europäischen Union auch unserer Wirtschaft Tempo nehmen. Daher ist die heimische Politik auf nationaler und regionaler Ebene aufgefordert, in drei zentralen Bereichen Schwerpunkte zu setzen, damit der wirtschaftliche Erfolg unserer Betriebe nicht abreißt.
Erstens sind weitere Maßnahmen zu setzen, um faire Bedingungen für alle Marktteilnehmer zu schaffen. Vor allem die Konkurrenz durch internationale Online-Konzerne wie Amazon oder durch Sharing Economy-Plattformen wie Airbnb oder Uber ist derzeit alles andere als fair - wegen Schlupflöchern im Steuer- und Rechtssystem, die dringend zu schließen sind. Das ist die Politik unseren Betrieben schuldig.
Zweitens muss die Umsetzung wichtiger Standortverbesserungen zügig realisiert werden. Dazu gehören etwa die Senkung der Körperschaftsteuer (KöSt), der Breitbandausbau, der Bau eines neuen Fernbusterminals und die Gründung eines Eventboards für Wien. Sonst verliert Wien als Wirtschaftsstandort bald den Anschluss.
Und drittens ist bei Bildung und Ausbildung anzusetzen. Hier geht es beispielsweise darum, dass der Fachkräftemangel durch die Schaffung entsprechender Ausbildungsplätze gezielt behoben und die neunte Schulstufe endlich reformiert werden. Es müssen mehr junge Menschen für Wirtschaft und Technik begeistert werden, damit die heimischen Unternehmen die motivierten Arbeitskräfte bekommen, die sie schon dringend benötigen. Die Wirtschaftskammer Wien fordert auch schon lange Betriebspraktika für Lehramtstudierende und eine verbindliche Berufsorientierung für Schüler. 
All diese Maßnahmen sind jetzt wichtig, um erfolgreich zu bleiben. Denn ein zu spätes Handeln rächt sich bitter.

Köşe Yazarları | Autoren
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