14.01.2026
Zum Jahreswechsel wirft man oft einen Blick zurück und schaut auch nach vorne, was das neue Jahr bringen könnte. Die vergangenen Jahre waren schwierig, das haben alle gespürt: Vieles ist teurer geworden, vom Wohnen über Lebensmittel bis zu Energie. Österreich hat enorme Schulden, die abgebaut werden müssen, und alle werden es merken. Zum Jahreswechsel wirft man oft einen Blick zurück und schaut auch nach vorne, was das neue Jahr bringen könnte. Die vergangenen Jahre waren schwierig, das haben alle gespürt: Vieles ist teurer geworden, vom Wohnen über Lebensmittel bis zu Energie. Österreich hat enorme Schulden, die abgebaut werden müssen, und alle werden es merken.
Wirklich alle? Nein – und das ist nicht gerecht! Wer zum Abbau der Schulden und zur Absicherung unseres Sozialstaates wenig bis gar nichts beiträgt, das sind die Superreichen. Dabei wäre da sehr viel Geld zu holen: Fünf Prozent der Haushalte in unserem Land haben zusammen fast die Hälfte des gesamten Privatvermögens. Da wäre viel Geld zu holen – Geld, das in vielen Bereichen dringend gebraucht wird: für neue Kindergärten und Schulen, für das Gesundheitssystem, für mehr öffentlichen Verkehr, gegen die Klimakrise und vieles mehr.
Die Arbeiterkammer wird daher dabeibleiben: Wir brauchen dringend Millionärssteuern, Steuern auf große Erbschaften und Schenkungen. Wir wollen damit nicht die Reichen bestrafen, weil sie reich sind, und wir sind auch nicht neidisch auf ihren Reichtum. Wir wollen mit neuen Einnahmen von den wenigen Superreichen der großen Mehrheit der Bevölkerung in unserem Land ein gutes Leben ermöglichen, ein Leben ohne Armut. Wir haben dafür ganz klare Vorstellungen, die wir gegenüber der Politik auch immer wieder artikulieren. Das Wichtigste für ein gutes Leben sind gute, gut bezahlte, gesunde Arbeitsplätze. Dafür brauchen wir ein gut ausgebautes Bildungssystem mit ganztägigen Kindergärten und Schulen, ein modernes Lehrlingsausbildungssystem, genug Weiterbildung in den Betrieben, vor allem auch in Richtung Digitalisierung. Dafür werden wir uns auch im neuen Jahr einsetzen – das kann ich Ihnen versprechen!
















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