Sayı | Ausgabe: 251 (14.09.2022)
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16.03.2022

Wie die meisten von uns habe auch ich fassungslos die Eskalation in der Ukraine mitverfolgt. Krieg bedeutet immer Zerstörung und Leid. Wir hatten gehofft, dieses Thema in Europa hinter uns gelassen zu haben. Wir haben uns leider getäuscht. Wie die meisten von uns habe auch ich fassungslos die Eskalation in der Ukraine mitverfolgt. Krieg bedeutet immer Zerstörung und Leid. Wir hatten gehofft, dieses Thema in Europa hinter uns gelassen zu haben. Wir haben uns leider getäuscht. 

Die europäische Idee war immer, Kriege durch möglichst enge wirtschaftliche Verflechtungen zu verhindern. Wer miteinander handelt, führt keinen Krieg gegeneinander, so der Grundgedanke. In den vergangenen Jahrzehnten nach dem Ende des Kalten Krieges wurden die wirtschaftlichen Verflechtungen Österreichs gerade mit Russland, aber auch mit der Ukraine immer enger. 

Unsere Banken sind enorm engagiert in diesen Ländern. Hunderte österreichische Unternehmen haben vor Ort Niederlassungen. Wir beziehen einen Großteil unseres Gases aus Russland und auch für den Tourismus sind russische Gäste immer wichtiger geworden.


Jetzt zusammenstehen

Oberstes Ziel muss es nun sein, dass die Kampfhandlungen rasch eingestellt werden. In erster Linie natürlich, um das Leid der betroffenen Menschen nicht noch mehr zu vergrößern. Aber auch, weil der Krieg uns und ganz Europa vor enorme politische aber auch wirtschaftliche Herausforderungen stellt und unseren Grundwerten widerspricht. Die Sanktionen werden auch uns schmerzen. Aber es ist wichtig, jetzt in der Union zusammenzustehen – für ein gemeinsames Europa in dem Leben und Wirtschaften dauerhaft in Frieden möglich ist. Das ist die europäische Idee, für die wir stehen.

Köşe Yazarları | Autoren
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