Sayı | Ausgabe: 214 (14.08.2019)
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--RENATE ANDERL

RENATE ANDERLn

14.08.2019

 

Es kann jeden und jede treffen: Plötzlich ist der Arbeitsplatz weg, weil die Firma zusperren muss, weil die Firma Personal abbauen muss, weil man als Lehrling nach der Prüfung nicht übernommen wurde. In Österreich werden jährlich fast eine Million Arbeitnehmer zumindest einmal arbeitslos. , schreibt die Arbeiterkammer (AK) in einer Aussendung.  Wenn der Job verloren geht, ist es ganz wichtig, dass die Menschen abgesichert sind, denn Miete, Lebensmittel, Heizkosten, die Schulsachen und das Gewand für die Kinder müssen ja weiterbezahlt werden. Es kann jeden und jede treffen: Plötzlich ist der Arbeitsplatz weg, weil die Firma zusperren muss, weil die Firma Personal abbauen muss, weil man als Lehrling nach der Prüfung nicht übernommen wurde. In Österreich werden jährlich fast eine Million Arbeitnehmer zumindest einmal arbeitslos. , schreibt die Arbeiterkammer (AK) in einer Aussendung.  Wenn der Job verloren geht, ist es ganz wichtig, dass die Menschen abgesichert sind, denn Miete, Lebensmittel, Heizkosten, die Schulsachen und das Gewand für die Kinder müssen ja weiterbezahlt werden. 
Bessere Absicherung bei Aus- und WeiterbildungEine gute Absicherung bei Arbeitslosigkeit wird in den nächsten Wochen wichtiger denn je sein: Die Wirtschaft wird derzeit schwächer. Die Regierung muss jetzt vorsorgen, damit möglichst wenig Menschen ihre Arbeit verlieren. Wer sich etwa nach langer Arbeitslosigkeit beruflich neu orientieren muss und eine neue Ausbildung beginnt, braucht eine gute Finanzierung seines Lebensunterhalts für die Zeit der Ausbildung. Wenn die Wirtschaft über Fachkräftemangel jammert, schlage ich vor: Gut finanzierte Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen von Arbeitssuchenden könnte da eine Lösung sein. 
Nicht noch mehr Druck auf ArbeitssuchendeWer seine Arbeit verliert, steht unter hohem Druck: Die Angst, die Familie, die Miete, die Lebenshaltung auf Dauer nicht finanzieren zu können, sitzt einem ständig im Nacken. Jede Absage auf Stellenbewerbungen wirkt wie ein Rückschlag. Trotzdem gibt es immer wieder Vorschläge, noch mehr Druck zu machen, etwa durch die Kürzung von Leistungen für Arbeitssuchende. Das ist mit Garantie der falsche Weg. Die Arbeitslosigkeit gehört bekämpft und nicht die Arbeitssuchenden. So gibt es zum Beispiel zu wenige Arbeitsplätze für Ältere. Wer ab 50 aufwärts seine Stelle verliert, muss sich auf eine lange und schwierige Suche einstellen. Dass ältere Arbeitssuchende keine Stelle finden, liegt auch daran, dass nur wenige Firmen bereit sind, Ältere einzustellen. Mehr Druck auf die Arbeitssuchenden trifft da die Falschen. Mehr Druck auf die Arbeitslosen ist unfair!
AK-Umfrage: Machen Sie mit!   Wie es fairer zugehen soll, wollen wir jetzt von den Beschäftigten wissen: Die AK fragt in einer Online-Umfrage nach, wie sich die Menschen eine faire Arbeitslosenversicherung wünschen. So fragen wir danach, wie hoch das Arbeitslosengeld sein soll, wie lange das Arbeitslosengeld bezahlt werden soll und inwiefern Fehlverhalten der Bezieher zur Sperre des Arbeitslosengeldes führen soll.
Machen Sie mit und helfen Sie uns, für eine faire Absicherung von Menschen zu kämpfen, die ihre Arbeit verloren haben. Sie finden die Umfrage online unter www.arbeiterkammer.at/umfrage

Köşe Yazarları | Autoren
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