Sayı | Ausgabe: 255, 17.01.2023 | Gelecek sayı | Nächste Ausgabe: 15.02.2023

9.02.2022

Mittlerweile ist es unumstritten, dass dringende Maßnahmen zum Schutz unserer Erde und damit zum Schutz aller Menschen auf der Welt notwendig sind. Die ungebremste Nutzung und Vergeudung der Ressourcen kann und wird so nicht weitergehen. Die Abholzung der Wälder ohne Neupflanzung von Bäumen muss beendet werden. Die Massenproduktion und die Vergeudung von Lebensmittel muss beendet werden. Die Wegwerfgesellschaft hat keine Zukunft mehr. Die großen Onlinehändler wie Amazon und ähnliche verdienen Milliarden auf Kosten der Zukunft unserer Kinder. Man kann fast alles bestellen, ein Click und schon kommt die Geldbörse aus China oder eine Hose aus Bangladesch direkt vor die Wohnungstüre. Wenn die Ware nicht gefällt, dann wird sie zurückgeschickt und dann meistens weggeworfen, weil das für den Internetkonzern billiger ist. Mittlerweile ist es unumstritten, dass dringende Maßnahmen zum Schutz unserer Erde und damit zum Schutz aller Menschen auf der Welt notwendig sind. Die ungebremste Nutzung und Vergeudung der Ressourcen kann und wird so nicht weitergehen. Die Abholzung der Wälder ohne Neupflanzung von Bäumen muss beendet werden. Die Massenproduktion und die Vergeudung von Lebensmittel muss beendet werden. Die Wegwerfgesellschaft hat keine Zukunft mehr. Die großen Onlinehändler wie Amazon und ähnliche verdienen Milliarden auf Kosten der Zukunft unserer Kinder. Man kann fast alles bestellen, ein Click und schon kommt die Geldbörse aus China oder eine Hose aus Bangladesch direkt vor die Wohnungstüre. Wenn die Ware nicht gefällt, dann wird sie zurückgeschickt und dann meistens weggeworfen, weil das für den Internetkonzern billiger ist. 
Dieses System ist nicht mehr zeitgemäß, es verursacht unnötiges Verkehrsaufkommen, vergrößert die Müllberge und beutet die minderbezahlten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus. Der Klimawandel ist überall spürbar, wir erleben immer mehr Extremwetterereignisse wie Unwetter mit fürchterlichen Überschwemmungen und langandauernde Hitzeperioden, die vor allem in dicht verbauten Gebieten für die Menschen schwer auszuhalten sind. Die großen Städte sind durch den Mangel an Grünflächen und die Überladung durch Asphalt und Beton besonders gefährdet, genau genommen sind die Menschen in den Großstädten besonders vom Klimawandel betroffen. 
Wien ist eine Großstadt mit fast 2 Millionen EinwohnerInnen. Schon im Jahr 1999 wurde in Wien das erste Klimaschutzprogramm beschlossen. Damit ist es gelungen, die C02-Emissionen um 40 Prozent zu senken. Wir haben eines der dichtesten Netze des öffentlichen Verkehrs und mehr als 50 Prozent Grünraum. Doch wir brauchen noch viel mehr, um Wien als lebenswerteste Stadt zu erhalten. Wir wollen bis zum Jahr 2040 klimaneutral werden, das heißt, wir müssen die CO2-Emissionen weiter stark senken. Das heißt konkret weniger Autoverkehr, mehr Bäume, erneuerbare Energie wie zum Beispiel Sonnenenergie, weniger Müll usw.. Im Mittelpunkt stehen die Maßnahmen, die nicht nur gut für die Umwelt und das Klima sind, sondern vor allem für die Menschen. 
Wien wurde über viele Jahrzehnte sozialdemokratisch regiert, mit absoluter Mehrheit oder als stärkste Kraft in einer Koalition. Im Mittelpunkt der politischen Bemühungen steht immer die soziale Gerechtigkeit. Und so soll es auch weitergehen. All die notwendigen Maßnahmen für die Bewältigung des Klimawandels müssen sozial gerecht sein. Das heißt, dass die Bevölkerung durch die Umweltmaßnahmen nicht finanziell belastet werden darf. Jemand, der in einer Wohnung in einem alten Haus mit schlechter Wärmedämmung wohnt und eine alte Gastherme zum Heizen hat, ist finanziell bereits schwer belastet. Weil er mehr Gas verbraucht wegen der schlechten Wärmedämmung und weil Gas teurer geworden ist. Beides kann er nicht beeinflussen. Daher muss ihm geholfen werden, indem es gesetzliche Vorgaben zum Ausstieg aus der Gastherme gibt und andere energiesparende Heizmöglichkeiten durch den Hauseigentümer veranlasst werden müssen. Je höher das Einkommen, desto klimaschädlicher verhalten sich die Leute. Durch größere Autos, mehr Flugreisen und größere Wohnungen werden mehr Energie und Ressourcen verbraucht. Menschen mit weniger Einkommen sind die Verlierer, da sie die Folgen dieses Verhaltens am meisten spüren: In kleinen Wohnungen im dicht verbauten Gebiet ist es im Sommer besonders heiß und die Abgase besonders spürbar. Daher ist es besonders wichtig, begrünte Flächen zu schaffen, mit Wasser und Schatten, direkt vor der Haustür. Dazu ist es notwendig, Bäume zu pflanzen, wo immer es möglich ist und Asphaltflächen durch Grasflächen zu ersetzen. Hausdächer müssen bepflanzt werden, damit bei Starkregen das Regenwasser aufgenommen werden kann und außerdem produzieren Pflanzen Sauerstoff. 
Wir müssen auch gegen die Wegwerfgewohnheiten ankämpfen. Viele Haushaltsgeräte werden weggeworfen, obwohl sie leicht repariert werden könnten. Das verkleinert die Müllberge und ist auch billiger. Es gibt so viele Ideen, die umweltschonend sind und gleichzeitig vorteilhaft für uns Menschen. 
Wir wollen in Wien gemeinsam dem Klimawandel entgegentreten, wir wollen niemandem etwas aufzwingen sondern alle überzeugen von den Vorteilen für jeden Einzelnen, wir wollen miteinander reden und Ideen entwickeln!

Köşe Yazarları | Autoren
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